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ColVoc

Wir nennen es Musica riservata

Die Musik des COL VOC stammt aus einer Zeit mit einem anderen Puls –

aus der Ära der Vokalpolyphonie des 15. und 16. Jahrhunderts. Die Besonderheit liegt in der Orientierung am authentischen, homogenen Klang der Männerstimmen, wie er zum Beispiel in der Sixtinischen Kapelle in Rom gepflegt wurde, oder wie er in München zur Zeit Orlando di Lassos mit der Kunst der "Spanioletti" erreicht wurde. Die ungewöhnlichen Möglichkeiten eines Kontratenors, der an der reinen Stimmung orientierte Klang der Mittelstimmen bis zur Schwärze des Basses eröffnen dem COL VOC einen Ambitus von vier Oktaven: Klang ohne Schärfe, Klang, der in seiner Weite und Ruhe auch den musikalischen Laien in seinen Bann ziehen kann.

Pressestimmen beschreiben die Kunst des COL VOC als "Musica sacra in edelster Ausprägung" und bescheinigen dem Ensemble "unerhörte Homogenität" und ein "höchstes Interpretationsniveau".

Das Ensemble existiert seit mehr als fünfzehn Jahren. Vor allem die „Grenzgänge zwischen geistlicher und weltlicher Musik der Spätrenaissance“ sind zu einem exzellenten Beispiel ihrer Vielseitigkeit geworden.

Die mitwirkenden Sänger bei ColVoc

Die Zusammensetzung von ColVoc bei den einzelnen Konzerten und Auftritten erfolgt mit unterschiedlicher Bandbreite: Nicht alle Sänger sind immer dabei, vielmehr kann es zu wechselnden Besetzungen kommen. Das ist nicht schlimm: Das Repertoire ist auf 5 Stimmen ausgelegt. Somit sind Konzerttermine flexibler planbar, denn für jeden einzelnen Sänger steht eine gleichrangig qualifizierte Vertretung bereit.